Q&A

Wo Recht zu Unrecht wird wird Widerstand zur Pflicht Grundgesetz?

Wo Recht zu Unrecht wird wird Widerstand zur Pflicht Grundgesetz?

In Deutschland garantiert Artikel 20 des Grundgesetzes Abs. 4 das Recht eines jeden Deutschen, gegen jeden Widerstand zu leisten, der es unternimmt, die dort in Abs. 1 bis 3 niedergelegte Verfassungsordnung zu beseitigen, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Welche Demokratieform legt das GG fest?

Damit folgt die deutsche Bundesverfassung weitgehend dem Prinzip der mittelbaren Demokratie, ist allerdings offen für Volksabstimmungen. Daher sind die in Bezug auf direkte Demokratie oft weiter gehenden Landesverfassungen grundgesetzkonform.

Was ist das Widerstandsrecht im Grundgesetz?

Widerstandsrecht im Grundgesetz. → Hauptartikel: Widerstandsrecht. Das Widerstandsrecht nach Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes verbürgt jedem Deutschen das Recht, gegen jedermann Widerstand zu leisten, der es unternimmt, die im Grundgesetz verankerte freiheitliche demokratische Grundordnung außer Kraft zu setzen.

Was ist das Recht zum Widerstand in Deutschland?

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Absatz 1 enthält Staatsstrukturprinzipien der Bundesrepublik Deutschland.

Was ist ein Widerstandsbegriff?

Widerstand als Alltagsbegriff Weiter Begriff: Widerstand ist der Angriff auf Macht- und Herrschaftsverhältnisse, er richtet sich also vor allem gegen den Staat, gegen Regierungen, gegen jede Form von Autorität. Allgemeiner Begriff: „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“.

Was ist die Zielsetzung des Widerstands?

Von der Zielsetzung her unterscheidet man: den Widerstand, der gegen das als ungerecht empfundene politische Handeln einer legalen, legitimen oder anerkannten Obrigkeit gerichtet ist und auf die Wiederherstellung des Status quo ante ( lat.: der vorherige Zustand ), d. h. des Rechts, zielt,