Q&A

Was ist funktionale Gesundheit?

Was ist funktionale Gesundheit?

Das Konzept der Funktionalen Gesundheit ist ein Modell, mit welchem Zusammenhänge und Wirkungen von Gesundheitsproblemen, Beeinträchtigungen und Behinderungen verständlich gemacht werden. Die Teilnahme an einem möglichst normalisierten Leben steht dabei im Zentrum.

Wann ist ein Mensch funktional gesund?

„Ein Mensch ist dann funktional gesund, wenn er seinen Möglichkeiten entsprechend und mit Hilfe seines sozialen Umfeldes mit seinem körperlichen Potential möglichst aktiv und kompetent an mög- lichst normalisierten Lebensbereichen teilnehmen und teilhaben kann.

Wann gilt eine Person laut ICF als funktional gesund?

Die ICF stellt auf Aspekte der funktionalen Gesundheit und ihre Zusammenhänge ab (engl. functioning, „Funktionsfähigkeit“). Der Begriff der Funktionalen Gesundheit ist nur zu verwenden, wenn eine Schädigung der Körperstrukturen und/oder Körperfunktionen vorliegt.

Was sind Förderfaktoren?

Förderfaktoren sind (vorhandene oder fehlende) Faktoren in der Umwelt einer Person, welche die Funktionsfähigkeit verbessern und eine Behinderung reduzieren.

Was ist das ICF Modell?

Die ICF ist dank des zugrundeliegenden bio-psycho-sozialen Modells nicht primär defizitorientiert, also weniger eine Klassifikation der “Folgen von Krankheit”. Vielmehr klassifiziert sie “Komponenten von Gesundheit”: Körperfunktionen, Körperstrukturen, Aktivitäten und Partizipation (Teilhabe) sowie Umweltfaktoren.

Was bedeutet das Wort Behinderung?

„Menschen mit Behinderungen sind Menschen, die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern können.

Was macht der ICF?

Die ICF dient fach- und länderübergreifend als einheitliche und standardisierte Sprache zur Beschreibung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren eines Menschen.

Was sind Umweltfaktoren ICF?

Umweltfaktoren sind wie die personbezogenen Faktoren eine Komponente des Teils 2 der ICF (Kontextfaktoren). Umweltfaktoren bilden die materielle, soziale und einstellungsbezogene Umwelt, in der Menschen leben und ihr Leben gestalten. Diese Faktoren liegen außerhalb der Person.

Was ist und wozu dient die ICF?

Wann wird ICF angewendet?

ICF-Anwendung für Menschen mit schweren Behinderungen In der ICF wird die Wechselwirkung zwischen Schädigungen der Körperstrukturen und Funktionen, der Beeinträchtigung von Aktivitäten und Teilhabe und den Kontextfaktoren, die als Barrieren oder als Förderfaktoren wirken können, beschrieben.