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Wo war der gallische Krieg?

Wo war der gallische Krieg?

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Gallic Wars/Locations

Was war der gallische Krieg?

Als Gallischer Krieg wird in der althistorischen Forschung die Eroberung des „freien Galliens“ durch den römischen Feldherrn (und späteren Alleinherrscher) Gaius Iulius Caesar in den Jahren 58 bis 51/50 v. Dennoch ist das Werk problematisch, da Caesar das Geschehen aus seinem Blickwinkel schilderte.

Welche Gebiete hat Caesar erobert?

Vor seinen Feldzügen hatten erst Teile von Südfrankreich zum römischen Reich gehört. Caesar eroberte in nur 10 Jahren mit Ausnahme der Alpen alle Gebiete rechts des Rheines (also Frankreich, Luxemburg, Belgien, Holland, Teile der Schweiz und Deutschlands).

Wann begann der gallische Krieg?

Der niemals erklärte Krieg in Gallien begann an einem Maitag des Jahres 59 v. Chr. Die Volksversammlung in Rom beschloss, Caesar die Provinzen Gallia Citerior (Oberitalien) und Illyricum (Westküste Dalmatiens) zuzuteilen. Das Kommando sollte bis 53 v.

Warum nannte Caesar sein Werk Commentarii?

Der Name Commentarii ist indirekt aus mehreren antiken Berichten belegt. Demnach hatte Caesar sein Werk Commentarii rerum gestarum Galliae (lat. Berichte zu den Errungenschaften in Gallien) bzw. Chroniken des Gallischen Krieges) genannt.

Wie stellt Caesar die Germanen dar?

Caesar versteht die Germanen aber als kulturell eigenstandige Gruppe neben den Kelten. Das umfasst sicherlich sowohl eine eigenstandige Religion, eine eigene Sprache und eigene mores. Die Einzigartigkeit der germanischen Religion, sowie der germanischen Sitten und Gebrauche stellt Caesar im Germanenexkurs dar.

Was macht Caesar in Gallien?

Cäsars Macht wird größer zum Triumvirat, 59 wurde er zum Konsul gewählt, 58 wurde er Prokonsul in Gallia cisalpina (heute Norditalien und Istrien). Unter Vercingetorix kam es schließlich zum großen Aufstand der Gallier.

Warum hat Caesar in Gallien Krieg geführt?

Das eigentliche Ziel der Niederschrift ist es aber, seine innenpolitischen Gegner in Rom zu beeindrucken und das Volk für sich einzunehmen: Der Gallische Krieg ist also eine Art Wahlpropaganda, denn Caesar strebt die höchste Macht in Rom an.

Was für ein Land ist Gallien heute?

In modernen geographischen Begriffen gesprochen, entspricht dieses Gallien im Wesentlichen dem heutigen Frankreich, Belgien, Teilen Westdeutschlands (Trier lag in Gallien) sowie ein nordwestliches Drittel der Schweiz und Norditalien, also dem Gebiet zwischen dem Rhein im Osten, den Alpen und dem Mittelmeer im Süden.

Wer sind die Helvetier?

Die Helvetier waren ein keltischer Volksstamm, der im 1. Jahrhundert v. Chr. im heutigen schweizerischen Mittelland sowie in Südwestdeutschland siedelte.

Wie lange dauerte das dankfest das Caesar für seine Erfolge in Gallien bekommen hat?

Nach dem Sieg über einen weiteren Stamm war nun ganz Gallien unter römischer Besatzung, allerdings musste Caesars Feldherr Crassus noch einen Aufstand der Seevölker in der Bretagne und der Normandie niederschlagen. In Rom reagierte der Senat mit Begeisterung und hielt ein zweiwöchiges Dankfest ab.

Warum hat Caesar De Bello Gallico geschrieben?

Die Bücher über den Gallischen Krieg sind nach dem annalistischen Prinzip aufgebaut, jedem Kriegsjahr wurde also ein Buch gewidmet. Caesar beschrieb seine Handlungen nicht in der ersten, sondern in der dritten Person (Er-Form), um den Anschein von Objektivität und Bescheidenheit zu erwecken.