Q&A

Warum keine Solarthermie?

Warum keine Solarthermie?

Nachteile der Solarthermie Manche Dächer oder Wohnlagen eignen sich nicht für Solarthermie. Ursachen können die ungünstige „nichtsüdliche“ Ausrichtung der Dachflächen sein – oder auch hohe Bäume oder hohe Gebäude ganz in der Nähe, die durch ihre Schattenwirkung den Ertrag der Anlage beeinträchtigen.

Ist eine Solarthermieanlage wirtschaftlich?

Die Wirtschaftlichkeit von Solarthermie lässt sich mittels einer Kosten-Nutzenrechnung ermitteln. Die Nutzung von Solarenergie für die Heizungsunterstützung und die Warmwasserbereitung ist ressourcenschonend, da sich die Energie nachhaltig erzeugen lässt. In den meisten Fällen lohnt sich eine Solarthermie-Anlage.

Wie groß muss eine Solarthermie sein?

Pro zehn Quadratmeter Gebäudefläche rechnen Experten dabei mit einer Kollektorfläche von einem Quadratmeter. Für die Heizungsunterstützung in einem 140 Quadratmeter großen Haus benötigen Sie demnach eine Solarthermie-Anlage mit mindestens 14 Quadratmetern Kollektorfläche.

Was bringt eine Solar Anlage im Winter?

Da die Leistung von Solarthermie vor allem von der Intensität der Sonneneinstrahlung abhängt, kann sie im Winter nicht so viel Wärmeenergie erzeugen wie im Sommer. Im Durchschnitt reduziert sich die Leistung einer Solarthermieanlage im Winter auf rund 20 bis 30 Prozent der maximalen Wärmeleistung.

Was bringt Solarthermie auf dem Dach?

Im Neubau übernimmt die Solarthermie meist Heizung und Warmwasserbereitung, im Altbau wird sie oft zur Entlastung der Hauptheizung von der Warmwasserbereitung eingesetzt. Auch das lohnt sich, denn dadurch kann der zentrale Wärmeerzeuger über den Sommer durchgängig abgeschaltet bleiben.

Kann eine Solarthermieanlage überhitzen?

Während die einen die Temperaturen begrüßen, stehen Besitzer von Solarthermieanlagen jedes Jahr vor einem Problem: Durch starke und langanhaltende Sonneneinstrahlung kann die Überhitzung der Solarthermieanlage drohen.

Wie heiß darf eine Solaranlage werden?

150 Grad Celsius
Frostsichere Solarflüssigkeit vermeidet Schäden Das Gemisch setzt sich aus 60 Prozent Wasser und 40 Prozent Propylenglykol zusammen. In diesem Fall ist die Solarflüssigkeit bis zu einer Temperatur von 23 Grad Celsius unter Null frostsicher und erreicht ihren Siedepunkt erst bei einer Temperatur von 150 Grad Celsius.

Wie kann eine Solarthermie genutzt werden?

Solarthermie kann sowohl genutzt werden, um Brauchwasser auf eine angenehme Wärme zu bringen als auch für die Heizungsunterstützung. Wichtig ist: Die Dimensionen müssen stimmen. Eine Solaranlage sollte den tatsächlichen Bedarf abdecken und nicht darüber hinausgehen, da dies nur die Kosten erhöht, ohne am Ende eine Einsparung zu bewirken.

Welche Emissionen verursacht die Solarthermie-Anlage?

Auch der kritische Blick auf die Emissionen, die die Solarthermie-Anlage im Betrieb verursacht, spricht für die erneuerbare Wärmeerzeugungstechnologie. Lediglich der Betriebsstrom der Anlage, beispielsweise für die integrierte Solarpumpe und die Solarregelung, schlägt hier negativ zu Buche.

Wie ist der Aufwand bei Solarthermie zu berechnen?

Um bei Solarthermie den Ertrag zu berechnen, reicht eine einfache Milchmädchenrechnung nicht aus. Wichtig ist unter anderem die Gesamtfläche der Sonnenkollektoren – mehr Fläche bedeutet mehr Solarenergie – und auch deren ; Wirkungsgrad. Ob sich der Aufwand für Sie lohnt oder nicht, hängt aber auch von weiteren Faktoren ab:

Wie hoch sind die Ausgaben der Solarthermie-Anlagen?

Für die Kostensummen, die sich auf der Ausgabenseite und Einnahmenseite unterm Strich ergeben, ist ausschlaggebend, wie die Solarthermie-Anlage dimensioniert wird. Das wiederum hängt davon ab, welchem Zweck – Brauchwasser- und/oder Heizwasser-Erwärmung – die Anlage dient. Aus wirtschaftlicher Sicht sind die beiden Anlagenarten so zu bewerten: