Q&A

Wie hoch war die Wahlbeteiligung in Deutschland?

Wie hoch war die Wahlbeteiligung in Deutschland?

Deutschland. Bei Bundestagswahlen lag die Wahlbeteiligung (Quote) bis 1983 meist über 85 Prozent, seit 1987 meist unter 80 Prozent. Bei Landtagswahlen liegt sie in der Regel bei mehr als 50 Prozent, bei Kommunalwahlen über 45 Prozent. Bei der Europawahl 2014 betrug sie 48,1 Prozent.

Wie hoch war die Wahlbeteiligung 2017?

Deutschen Bundestag fand am 24. September 2017 statt. Die Wahlbeteiligung betrug 76,2 %, etwa 5 Prozentpunkte mehr als 2009 (70,8 %) und 2013 (71,5 %) und steht dem Abwärtstrend, den es seit der bisherigen Höchstmarke von 1972 (91,1 %) gibt, entgegen.

Warum war die Wahlbeteiligung 1972 so hoch?

Es war ein emotional geführter Wahlkampf mit hoher Wahlbeteiligung, denn es ging um die Bestätigung oder Ablehnung der ersten sozialliberalen Koalition der Bundesgeschichte und ihrer kontrovers aufgenommenen Ostpolitik.

Wie viele Parteien kann ich wählen?

Elf Parteien treten nur in einem Bundesland mit einer Landesliste an (darunter die CSU nur in Bayern). Je nach Bundesland sind zwischen 15 (im Saarland) und 27 (in Nordrhein-Westfalen) Landeslisten wählbar. Drei Parteien stellen in jedem der 299 bundesdeutschen Wahlkreise einen Direktkandidaten (SPD, FDP, GRÜNE).

Wie viele Nichtwähler gibt es in Deutschland?

Nichtwähler in Deutschland

Politische Ebene Zeitraum Maximum (Jahr)
Bundestagswahlen 1949 bis 2017 29,2 % (2009)
Landtagswahlen Baden-Württemberg 1952 bis 2021 46,6 % (2006)
Landtagswahlen Bayern 1946 bis 2018 42,9 % (2003)
Wahlen zum Abgeordnetenhaus Berlin 1946 bis 2016 42,0 % (2006)

Wie viele Nichtwähler 2017?

Nichtwähler in Deutschland

Politische Ebene Zeitraum Maximum (Jahr)
Landtagswahlen Hessen 1946 bis 2018 39,0 % (2009)
Landtagswahlen Mecklenburg-Vorpommern 1990 bis 2016 48,5 % (2011)
Landtagswahlen Niedersachsen 1947 bis 2017 42,9 % (2008)
Landtagswahlen Nordrhein-Westfalen 1950 bis 2017 43,3 % (2000)

Wie hoch war die Wahlbeteiligung in Rheinland Pfalz?

Erstmals den Einzug in den Landtag schafften die Freien Wähler. Das Ergebnis ermöglichte die Fortsetzung der bisherigen SPD-geführten Regierung mit Grünen und FDP. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,4 % und war damit gegenüber den 70,4 % bei der Wahl 2016 rückläufig.

Wer regierte 1994 in Deutschland?

Parlamentarische Abstimmung und Folgen aus der Wahl Kohl wurde somit zum fünften Mal zum Bundeskanzler gewählt, Rudolf Scharping ging als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Oppositionsführer nach Bonn.

Wer hat das aktive Wahlrecht?

Das aktive Wahlrecht ist das Recht eines Wahlberechtigten, bei einer Wahl zu wählen. Voraussetzungen für das aktive Wahlrecht sind normalerweise: Staatsbürgerschaft des jeweiligen Landes. Bei Kommunalwahlen können EU-Ausländer in jedem EU-Staat wählen.

Wie viele Parteien Bundestag?

Im 19. Deutschen Bundestag gibt es sechs Fraktionen. Die CDU/CSU-Fraktion ist mit 245 Sitzen die stärkste Fraktion, gefolgt von der SPD-Fraktion mit 152 Sitzen, der AfD-Fraktion mit 86 Sitzen, der FDP-Fraktion mit 80 Sitzen, der Fraktion Die Linke mit 69 Sitzen und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit 67 Sitzen.

Welche neuen Parteien gibt es in Deutschland?

Parteien und Wählervereinigungen in Parlamenten

Name Kurzbezeichnung Europäische Partei
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU EVP
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD SPE
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE EGP
Alternative für Deutschland AfD